Es tut sich was...

Zunächst einmal möchten wir uns bei euch allen herzlich bedanken. Wir haben nicht mit einer so gewaltigen Resonanz für unser kleines Vorhaben gerechnet. Viele haben bereits gespendet und Ihre Unterstützung zugesagt. Das ist großartig!

Wir möchten euch daher mal ein kleines Update geben. 100 Rucksäcke sind auf dem Weg zu uns. Ein Spender, der anonym bleiben möchte, kümmert sich um die Bestellung von Kinderschuhen und Gummistiefeln. Es gibt weitere konkrete Anfragen für die "Befüllung", hier entscheidet sich in den nächsten Tagen, was uns noch zur Verfügung gestellt werden wird. Sieht aber alles schon sehr, sehr gut aus. Das führt uns auch zu einem weiteren wichtigen Thema: Sachspenden.

Viele von euch möchten uns mit Sachspenden unterstützen. Das finden wir richtig klasse. Allerdings können wir im Moment noch nicht sagen, was wir konkret für "unser" Projekt Kinderrucksäcke benötigen bzw. ob und was wir dann zusätzlich mitnehmen können. Hier bitten wir euch einfach noch um ein bisschen Geduld. Im Moment ist uns mit Geldspenden einfach am besten geholfen, denn davon können wir gezielt (und gerecht) einkaufen und haben dann auch das Geld um die Reise zu finanzieren und vor allem auch vor Ort bedarfsgerecht weiter einzukaufen.

Natürlich hängen auch wir ein wenig in der Luft, was das am Ende tatsächliche Reiseziel betrifft. Niemand weiß, ob sich in der zurzeit von uns angepeilten 2. Aprilwoche noch Flüchtende in Idomeni aufhalten, oder ob eine Verlagerung an andere Orte in Griechenland stattgefunden hat. Wir müssen da einfach die aktuellen Meldungen verfolgen und ggf. woanders hinfahren. Fest steht nur: Eure Spende wird ankommen. Wo auch immer! Uns ist es egal, ob wir 2.500 km oder 3.000 km fahren. Wir fahren dahin, wo Hilfe benötigt wird.

Auch was die Reiseroute betrifft, müssen wir die aktuelle Lage genau beobachten. Wir wissen von anderen ähnlichen Hilfsaktionen, dass es zeitweise unmöglich ist, mit einem Wagen voller Spenden durch Serbien oder gar Mazedonien zu kommen. Von einer Rückfahrt Richtung Norden ganz zu schweigen. Wir richten uns also darauf ein, eventuell per Fähre von Ancona nach Igoumenitsa fahren zu müssen. Wie wir hörten, sind die griechischen Fähranbieter aber durchaus kooperativ, was die Kosten für Überfahrten von Hilfsfahrzeugen betrifft.

Soweit der aktuelle Stand. Bitte entschuldigt auch, dass wir nicht jede einzelne Anfrage separat beantworten können. Wir sind momentan nur zu dritt und die Tage werden immer voller. Wir haben aber alles gelesen und werden eure Fragen so gut wie möglich beantworten.

Eins steht auf jeden Fall mal wieder fest. Wenn es darauf ankommt: Minden hilft!

Wir halten euch auf dem Laufenden!

Sprecht uns an!

Minden hilft c/o
Jörg Klein
Simeonstrasse 25
32423 Minden
monte-ws@gmx.de

Presseanfragen:
Andreas Schöneberg
herrschoen@minden-hilft.de

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